Löwenzahnhonig

Die Wiese in unserem Schrebergarten sieht im Mai immer aus wie ein gelbes Blütenmeer. Was für Insekten und kleine Kinder traumhaft ist, ist für mich und meinen Rasen eher unschön. Ich habe also überlegt, was man mit dem Löwenzahn machen kann. Klar, die Blätter eignen sich für einen Salat. Aber was ist mit dem Rest? Die Zeit in der ich mir Haarkränze aus Löwenzahnblüten geflochten habe, ist schon ein bisschen länger vorbei. Pusteblumen finde ich auch nur bedingt gut, weil sich überall neue Löwenzahnpflanzen bilden und ich mich beim Gärtnern darüber ärgere. Also ist es doch am Besten die Blüten zu nutzen, bevor sie sich verselbstständigen 😉 Natürlich lasse ich noch genügend Blüten stehen für die Insekten!

Du brauchst:

  • 180 g offene Löwenzahnblüten
  • Saft von 1 Zitrone
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • etwa 1 l Wasser

Sammle die Löwenzahnblüten am Besten, wenn sie voll geöffnet sind und schüttle direkt die paar Käferchen ab, die sich gerne darauf sammeln. Lege sie in einen Topf (ohne sie vorher zu waschen…) und fülle ihn soweit mit Wasser auf, bis alle Blüten bedeckt sind.

Bringe den Inhalt mit Deckel zum Kochen. Wenn es ordentlich blubbert, stelle die Hitzezufuhr aus und lass den Löwenzahn zugedeckt für 24 Stunden ziehen.

Am nächsten Tag filterst du das Löwenzahnwasser durch ein Passiertuch oder ein sehr feines Sieb. Koche das Wasser jetzt so lange ein, bis du etwa 750 ml übrig hast. Presse nun die Zitrone aus und gebe den Saft mit in den Topf. Jetzt kommt der Gelierzucker dazu. Lasse den Löwenzahnhonig nach Packungsanweisung gelieren und fülle ihn in ausgekochte Schraubgläser. So hast du etwa 1 l Löwenzahnhonig.

Du kannst den Honig, der eher einem Gelee ähnelt, als Brotaufstrich nutzen, in deinen Frühstücksjoghurt als Süße geben oder für eine Salatsauce benutzen. Wenn du also auch viele viele Löwenzahnblüten hast, probiere es mal aus! Der Honig schmeckt erstaunlich gut 🙂

Mich kannst du gerne zum Pinnen verwenden!

honigblond

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