Gartengeschichten {1}

Seit ungefähr zweieinhalb Jahren besitzen wir also jetzt einen Schrebergarten. Als ich mit der Arbeit in diesem wunderbaren Fleckchen Erde angefangen habe, bin ich fast wahnsinnig geworden.

So viel Arbeit, was hatte ich mir nur dabei gedacht? Aber es gibt immer und immer wieder die dankbaren Gedanken, dass so ein bisschen Natur die Seele zusammenhält. Das klingt jetzt ein wenig sehr pathetisch, aber glaubt mir: Es stimmt.

Die letzten Tomatenpflanzen habe ich nun aus der Erde gezogen, die roten Tomaten zu Tomaten-Sugo oder Tomaten-Apfel-Marmelade verarbeitet und die grünen Tomaten warten nun auf mich.

Rosenkohl und Weißkohl, Wirsing und Spitzkohl warten auf kälteres Wetter. Die meisten Äpfel sind eingelagert oder zu Apfelmus verkocht. Die ein oder andere Aubergine wartet noch darauf, dass wir sie endlich ernten und aufessen.

Bald ist es soweit, die Beete sind dann leer und dürfen in ihren verdienten Winterschlaf fallen.

Auch bin ich endlich froh, dass der Großteil der Arbeit getan ist. Dann beginnt eine meiner liebsten Aufgaben, was den Garten angeht. Ich kann Apfelmus löffeln und mich an die Pläne für das nächste Jahr setzen. Die große Frage ist in diesem Winter, ob und wie sehr ich meinen Garten verändere. Der Schrebergarten hat sehr viel Platz und der Rasen hat sehr gelitten unter der vielen Sonne und der etwas stiefmütterlichen Art, mit der ich ihn behandelt habe. Vielleicht wird unsere Wildblumenwiese ein bisschen größer, oder wir bekommen im nächsten Jahr ein Gewächshaus, damit die Tomatenernte noch größer ausfällt. 🙂

Ich freue mich jetzt schon auf das neue Gartenjahr und die ganze Planung. Das ganze Gemüse und die tollen Blumen, die mich erwarten werden, bringen mich jetzt schon ein bisschen zum Träumen. Dabei vergesse ich schon fast wieder die Arbeit. Aber jetzt freue ich mich doch noch mehr auf den Winter!

honigblond

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