Overnight-Oats mit Rhabarber-Kompott

Puh, ich und frühstücken… Das ist so ein Ding. Als Kind war es einfach total schwierig, ich hab wenig bis gar nichts morgens zu Hause gegessen und erst in der Schule in der Frühstückspause in mein Pausenbrot gebissen.

Während des Studiums war es nicht viel besser. Und auch jetzt tue ich mich immer noch schwer. Morgens reicht mir erstmal ein Kaffee, bis ich dann irgendwann im Laufe des Vormittags doch mal Hunger bekomme… Aber wenn es dann doch mal vor der Arbeit zu einem Frühstück kommt, dann muss es süß sein. Da bietet sich unser Schrebergarten an, weil dort schon wieder so viele Beerensträucher blühen und die ersten kleinen Früchte tragen, dass ich dieses Jahr auf den Fall genügend Marmelade machen kann.

Hier habe ich dir ein Rezept für einen Rhabarber-Sirup gezeigt. Die Masse, die dabei übrig bleibt, solltest du auf keinen Fall weg werfen. Dafür ist sie viel zu schade. Heute kommst du von mir ein Rezept für Overnight-Oats, die du entweder mit den „Resten“ des Rhabarber-Sirups machen kannst oder du kochst dir frisch dafür eine Art Rhabarber-Kompott.

Overnight-Oats sind schon lange der Hit bei Frühstücksvorbereitungen und eigentlich nichts anderes als eingelegte Haferflocken, die über Nacht einweichen. Man kann sie morgens warm oder kalt essen, je nachdem, was dir besser schmeckt. 😉

Du brauchst für 2-3 große Portionen Overnight-Oats:

  • 80 g Haferflocken (etwa 4 gehäufte EL)
  • 6 EL Joghurt
  • ca. 100 ml (Hafer-) Milch
  • 2 EL Agavendicksaft

Vermenge alles gut in einer Schale und stelle sie abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.

Für das Rhabarberkompott brauchst du:

  • 400 g Rhabarber
  • 1/2 Vanilleschote
  • 30 g Zucker
  • Saft von einer halben Zitrone

Putze und säubere den Rhabarber von kleinen braunen Stellen. Schneide ihn in kleine Stücke. Halbiere die Vanilleschote und kratze das Mark aus. Gebe alles (Vanilleschote, Mark, Rhabarber, Zucker) in einen Topf, vermische es gut miteinander und lasse es für 30 Minuten ziehen. Dadurch entwickelt sich eine zuckrige Rhabarberflüssigkeit in dem Topf. Presse nach der Ziehzeit die Zitrone aus und gebe sie mit in den Topf.

Koche die Masse für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze. Ich mag es gerne, wenn der Rhabarber etwas zerfällt, aber das ist Geschmackssache. Wenn du lieber Stückchen magst, achte darauf, dass du nicht zu viel umrührst sondern den Topf etwas hin und her schwenkst. Ich habe die Vanilleschote in der Masse gelassen und nur darauf geachtet, dass sie mir nicht in mein Frühstück gerät. 😉

Das Kompott kannst du gut ebenfalls über Nacht im Kühlschrank lagern, es hält sich auch noch ein paar Tage länger.

Schichte für dein Frühstück morgens die Haferflocken mit dem Kompott im Wechsel. Als Topping kannst du, je nach Geschmack, ein paar getrocknete Cranberrys oder Mandeln oder Haselnüsse dazu geben. Es schmeckt aber auch einfach so sehr gut!

Viel Spaß beim Nachmachen, wer weiß, vielleicht lässt sich mein Frühstücksverhalten damit revolutionieren!

PS: Die Oats schmecken auch warm sehr gut, Haferschleim hieß das bei uns früher immer. Nicht besonders sexy, aber lecker! Einfach die Masse kurz in der Mikrowelle oder auf dem Herd erhitzen und dann das Rhabarberkompott dazu geben.

honigblond

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